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Thanatopraxie

Thanatopraxie ist die Lehre und Kunst, einen menschlichen Körper für eine bestimmte Zeit zu fixieren (haltbar zu machen) und zu rekonstruieren – durch Einbalsamieren oder spezielle Kosmetik. Bereits im Alten Ägypten kannte man diese Verfahren, wenn sie auch damals wesentlich langwieriger waren.

Viele Angehörige möchten ihren Verstorbenen noch einmal sehen, bevor er bestattet wird. Dieses letzte Bild behalten sie meist für den Rest ihres Lebens in Erinnerung. Und dieses letzte Bild kann auch den Prozess der Trauerbewältigung sehr positiv beeinflussen. Darum ist es wichtig, dass der Verstorbene möglichst natürlich und unversehrt aussieht – gerade wenn er sehr krank war oder bei einem Unfall ums Leben kam.

Durch Thanatopraxie kann der natürliche Zersetzungsvorgang für ein bis zwei Wochen unterbrochen werden. Dieses Verfahren wird deshalb auch angewandt, wenn der Verstorbene ins Ausland überführt werden soll. Eine Übertragung von Krankheiten wird durch die Behandlung ebenfalls verhindert, weil sie wie eine Desinfektion wirkt.

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